Am Sonntag (21. Juni) findet rund um den Reichstag die zentrale Veranstaltung zum Nationalen Veteranentag statt. Mit dabei ist auch eine Fotoausstellung von Bryan Adams. Unter dem Titel „Verwundet“ werden dort Porträts deutscher Soldaten gezeigt, die durch Dienst und Einsatz körperlich gezeichnet sind.
Das Thema begleitet Adams schon länger. Seine Serie „Wounded – The Legacy of War“ wurde bereits in mehreren Ländern gezeigt. Auch in Deutschland waren die Bilder schon zu sehen, unter anderem im Marburger Rathaus und zurzeit im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Unter dem Titel „#SHOTBYADAMS“ zeigt das Museum mehrere Fotoserien des Musikers und Fotografen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Juni — dem Tag, an dem auch am Reichstag in Berlin die zentrale Veranstaltung zum Nationalen Veteranentag stattfindet und dort Adams’ Ausstellung „Verwundet“ gezeigt wird.
Adams fotografiert nicht nur Stars. Er beschäftigt sich mit seiner Kamera immer wieder auch mit ernsten sozialen Themen. Dazu gehören Obdachlosigkeit und die Folgen von Krieg. Seine Bilder zeigen Verletzungen offen, aber nicht reißerisch.
Der Nationale Veteranentag soll aktiven und ehemaligen Soldaten mehr Sichtbarkeit geben. In Berlin geht es deshalb nicht nur um Konzerte und Programm rund um den Reichstag. Es geht auch um Verwundung, Einsatzfolgen und die Frage, wie Veteranen in der Gesellschaft wahrgenommen werden.
Bild: Universal Music




