Die Dokumentation von Regisseur Ben Feldman soll sich insbesondere mit den schwierigen Anfangsjahren der Band beschäftigen. Vor allem die Einflüsse des ursprüglichen Gitarristen der Band, Hillel Slovak, wolle man beleuchten. So berichtete das US-Musikmagazin "Variety". Der Musiker war im Jahr 1988 im Alter von 26 Jahren an einer Überdosis Heroin verstorben. Neben umfangreichem Archivmaterial und Interviews mit Weggefährten Slovaks, sollen auch die Bandkollegen Flea und Anthony Kiedis zu Wort kommen.
Versprochen werden Einblicke über die frühen Entwicklungen der Band, die später mit Songs wie „Under the Bridge“ und „Californication“ weltweite Erfolge feierte, sowie in die engen Freundschaften der Bandmitglieder, die zum Teil schon seit Kindheitstagen bestehen. Die Red Hot Chili Peppers zählen mit über 120 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Sie sind seit über 40 Jahren im Musikgeschäft aktiv.
Erste Vorführungen fanden bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes statt, anschließend sei die Doku in geschlossenen Screenings ausgewählten Gästen präsentiert worden, bevor sie nun weltweit bei Netflix erscheint.
Regisseur Feldman bezeichnete die Zusammenarbeit mit Netflix in einem Statement als "große Ehre". Im Kern sei die Geschichte sehr nachvollziehbar. Es sei eine Geschichte über Freundschaften, die unsere Identität prägen und über die dauerhafte Kraft der Bindungen, die in der Jugend geknüpft werden.
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