Vinyl, CD oder Spotify – So bekommt man den besten Sound

Mittwoch, 04.03.2020 15:34 Uhr

Niemals war es einfacher an viel Musik zu kommen, als heutzutage. Portale und Apps, mit denen man Musik streamen kann, machen es möglich. Trotzdem merkt man, dass auch Schallplatten und Plattenspieler wieder immer beliebter werden.

Ohnehin schwören wahre Musikkenner auf den Klang von Vinyl. Es soll insgesamt wärmer und nicht so steril klingen, wie etwa digitale Aufnahmen. Wir haben uns einmal schlau gemacht und zusammengefasst, auf welchem Medium man den besten Sound bekommt.

Wandel in den Hörgewohnheiten

Lange Zeit galt Deutschland als das Mekka der verkauften CDs. Doch mittlerweile scheint sich das Musik-Hörverhalten zu verändern. Im Jahr 2018 hat der digitale Handel mit Musik erstmals den Verkauf von physischen Datenträgern überholt. Fast 59 Prozent des gesamten Musikkonsums in Deutschland erfolgte auf digitaler Ebene.

Knapp 48 Prozent der Musik wurde über sogenannte Streamingportale wie etwa Spotify, Napster oder Deezer gehört. Somit hat Deutschland sich den internationalen Gegebenheiten angepasst. Denn in vielen anderen Ländern weltweit, lag der Absatz von physischen Musikträgern bereits seit längerem hinter dem von digital angebotener Musik. Die deutschen hielten an ihrem Konsumverhalten fest und kauften CDs und Schallplatten. Mittlerweile herrscht hier jedoch ein Umdenken. Laut einer Studie der Universität Hamburg schließen immer mehr Menschen ein Abo bei einem Streaminganbieter ab.

Musik via Streaming Apps

Beim Streamen von Musik hört man sich die Lieder seiner Lieblingsbands oder Musiker in der Regel über eine App auf dem Smartphone, auf dem Tablet oder am Computer an. Dabei hat man je nach Anbieter die Wahl zwischen einem kostenlosen- oder einem Premium-Angebot. Bei beiden Varianten ist es so, dass die Musik über das Internet beim Hörer ankommt.

Beim kostenlosen Angebot wird der Hörgenuss normalerweise durch Werbung unterbrochen. Außerdem können Songs nicht gespeichert werden. Schließt man jedoch ein Abo ab, kann man ungestört Musik anhören und sogar ganze Alben zum Beispiel auf dem Smartphone speichern. Solche Dienste kosten im Monat rund 10 Euro. Dabei ist ein Zugriff auf einen Katalog aus mehreren Millionen Songs möglich.

Aber auch euren Lieblingssender könnt ihr digital empfangen. Dazu müsst ihr euch einfach nur die Rockland Radio-App herunterladen und schon könnt ihr eine Vielzahl von Streams und natürlich das aktuelle Programm hören.

Dabei ist der Hörgenuss nicht nur über das Smartphone, sondern auch über das Tablet, die Smartwatch oder die Spielekonsole möglich. Alles was man dazu braucht, findet man beispielsweise auf handyratenkauf.com. Hier findet man aktuelle Modelle, die noch viel mehr als nur das Streamen von Musik ermöglichen.

Klanglich unterscheidet sich der Stream deutlich von dem Klang einer Schallplatte. Schließt man das Handy an eine Stereoanlage an und spielt den Stream ab, fällt auf, dass die Wiedergabelautstärke deutlich höher ist, als bei Vinyl. In der Regel klingt es dynamischer, druckvoller und sauberer.

Musik via Vinyl

Noch vor ein paar hundert Jahren war es unvorstellbar, Töne auf irgendeine Weise akustisch festzuhalten. Mittlerweile können wir gar nicht mehr ohne. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gelang es Thomas Edison das erste gesprochene Wort auf einem Papierstreifen festzuhalten. Aus dieser Errungenschaft entwickelte er seinen Phonographen, der mit einer Nadel Töne in einer Punktschrift in eine mit Zinnfolie bespannte Stahlwalze drückte. Später entstand aus dieser Idee die Schallplatte aus Schellack, die nach dem ähnlichen Prinzip funktioniert.

Schallplatten, die mittlerweile aus Vinyl hergestellt werden, sind heutzutage mehr als nur eine bloße Erinnerung an die alten Tage. Viele aktuelle Bands lassen heute noch ihre Alben in geringerer Auflage auf Vinyl pressen. Es ist jedoch nicht nur der Klang, der hier im Vordergrund steht, sondern auch das Erlebnis.

Man hat ein Stück Musik in den Händen. Man muss aktiv dabei sein, um sie zu hören und das meistens am Stück, da man eher schwerer zwischen den einzelnen Tracks wählen kann. Nach 20 Minuten wird die Platte gewendet und zu Ende gehört. Das alles gehört zum Erlebnis einer Schallplatte.

Auch der Klang unterscheidet sich von der digitalen Variante. Er wirkt weicher, wärmer und charmanter. Durch die Nadel, die durch die Rillen wandert, gibt es manchmal ein Knacksen, was jedoch nicht als Störgeräusch, sondern als etwas Angenehmes wahrgenommen wird. Die Musik wird zum Leben erweckt und wirkt weniger glatt als die Wiedergabe über digitale Medien oder über die CD.

Musik via CD

Vergleicht man die CD mit dem Musik-Stream werden wohl manche Stimmen sagen, dass der Klang einer CD noch immer hochwertiger ist. Der Stream werde ja nur in einer Mp3 Qualität wiedergegeben, was schlechter als die Qualität einer CD sein muss. Das stimmt wohl auch in der Theorie. Ob man diese feinen Unterschiede jedoch hört, ist die andere Sache. Vielleicht braucht man dazu ein äußerst geschultes Gehör, solange man keine Mp3 in schlechter Qualität erwischt. Braucht man also wirklich noch eine CD oder sollte man lieber für ein physisches Klangerlebnis nur noch zur Schallplatte greifen?

Fazit

Vergleicht man Vinyl, CD und Streaming miteinander, merkt man, dass die CD wohl bald ausgedient haben wird. Natürlich hat sie im Grunde eine bessere Klangqualität als die meisten Streams, die im Internet angeboten werden, jedoch sind die Unterschiede nur von wahren Profis oder Kennern hörbar, wenn überhaupt. Vor allem für den Musikgenuss unterwegs ist das Streaming unschlagbar.

Bei Vinyl steht das Erlebnis im Vordergrund. Man hat ein Stück Musik in der Hand und muss auch etwas tun, damit man sie genießen kann. Außerdem klingt die Schallplatte wärmer und ist grade aufgrund des Knacken und Knacksens charmanter und lebendiger als digitale Musik. Jedoch muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden, auf welche Weise er seine Musik erleben möchte.

Bild: unsplash.com, © Florencia Viadana

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