Die Flutkatastrophe im Ahrtal jährt sich in diesem Sommer zum fünften Mal – und die Frage nach wirksamem Hochwasserschutz ist noch immer nicht beantwortet. Eine aktuelle BUND-Umfrage zeigt: Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland fühlt sich am eigenen Wohnort nicht ausreichend vor Starkregen und Überschwemmungen geschützt. Gerade in Rheinland-Pfalz bleibt das Thema rund um den Jahrestag besonders präsent, weil viele Betroffene bis heute mit den Folgen leben und der Schutz vor künftigen Hochwassern weiter diskutiert wird.
Doch wie gut sind Städte und Gemeinden wirklich vorbereitet? Und was hilft langfristig besser: Mauern, Becken und technische Anlagen – oder mehr Platz für Flüsse, entsiegelte Flächen und natürlicher Wasserrückhalt? Genau darüber haben wir mit Sascha Maier gesprochen, Gewässerexperte beim BUND. Im Interview erklärt er, warum der Verband die Umfrage als Weckruf an die Politik versteht, welche Maßnahmen aus seiner Sicht nötig sind und was jeder Einzelne tun kann, um Risiken zu verringern.



