Normalerweise denkt man bei Mainz an Wein, Fastnacht und den Dom. Aber am 18. und 19. Juni 2026 passiert im KUZ etwas anderes: Die Serious Play Conference Europe macht hier Station und damit wird
Mainz zum europäischen Treffpunkt für alle, die Spiele nicht nur als Unterhaltung verstehen.
Worum geht's? Kurz gesagt: Wie verändert Gaming die Welt außerhalb der Couch. Lernen, Training, Medizin, Wirtschaft, Bildung. Alles, wo man normalerweise PowerPoint ertragen muss, wird hier mit Games, Gamification, VR und AR neu gedacht. Expertinnen und Experten aus aller Welt bringen dafür konkrete Ideen mit.
Im Mittelpunkt steht eine Frage, die für Schulen, Unternehmen, Hochschulen, Gesundheitswesen, Kultur und öffentliche Einrichtungen immer wichtiger wird: Wie können Games, Gamification, Simulationen und immersive Technologien Lernen, Training und Wissensvermittlung verändern?
Auf dem Programm stehen Vorträge, Panels, Workshops, Networking-Formate und interaktive Sessions. Erwartet werden mehr als 35 Speaker. Dazu kommen Möglichkeiten, neue spielerische und immersive Anwendungen selbst auszuprobieren, darunter Projekte aus den Bereichen XR, VR und AR.
Serious Play meint dabei mehr als „ein bisschen spielerischer machen“. Es geht um Games und spielerische Systeme, die gezielt eingesetzt werden: zum Lernen, für Trainings, zur Vermittlung komplexer Inhalte, für Simulationen, für Gesundheitsanwendungen oder für gesellschaftliche Themen. Genau deshalb richtet sich die Konferenz nicht nur an Entwicklerinnen und Entwickler, sondern auch an Menschen aus Bildung, Personalentwicklung, Medizin, Museen, Verwaltungen, NGOs und Unternehmen.
Für Mainz ist die europäische Ausgabe der international etablierten Serious Play Conference ein starkes Signal. Die Stadt wird für zwei Tage zur Bühne für ein Thema, das längst über die Games-Branche hinausgewachsen ist. Denn spielerische Methoden werden heute dort eingesetzt, wo Menschen komplexe Situationen verstehen, Verhalten trainieren, Entscheidungen simulieren oder Wissen nachhaltiger vermitteln wollen.