Weihnachtsfeier endet mit Christmas-Song

Mainz, 22.12.2016
 
Für die Weihnachtsfeier von RADIO 21 und Rockland Radio lässt sich Steffen Müller, Geschäftsführender Gesellschafter, jedes Jahr etwas ganz Besonderes einfallen. Die Aktion in diesem Jahr dürfte alles Vorherige getoppt haben: Die Party am letzten Donnerstag stieg in den Peppermint Park Studios, wo schon namhafte Acts wie die Scorpions, Fury in the Slaughterhouse und Udo Lindenberg produziert haben. Und hier wurde auch das RADIO 21- und Rockland Radio-Team kreativ.

Die Aufgabe: Eine Cover-Version des Band Aid-Klassikers „Do They Know It´s Christmas” einsingen und zeitgleich ein Musikvideo dazu produzieren. Zusammen mit Ulli Dürkop (AC/DC-Tribute Band “HELLFIRE”), Diana Babalola (Siegerin "Winning Jazz") und Julia ("The Voice Kids"), die als Lead-Stimmen mitwirkten, hat das RADIO 21-Team die Mission erfolgreich erfüllt und mit der Unterstützung vom Produzent Robert Goudswaard und Peppermint Park Studios-Geschäftsführer Wolfgang Sick über Nacht den Christmas-Song von RADIO 21 und Rockland Radio produziert.

Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen: Seit dieser Woche läuft die neue Version von „Do They Know It´s Christmas“ mehrmals täglich im Radio, das Musikvideo auf YouTube wurde in kurzer Zeit schon über 2.000 Mal aufgerufen – und die Hörer äußern sich in den Sozialen Netzwerken begeistert von der neuen Version. Die Messlatte für die Weihnachtsfeier 2017 liegt also hoch…

Metallica-Gitarrist sieht Radio auch weiterhin als wichtigsten Player für die Musik-Industrie

Mainz, 05.12.2016

Kirk Hammett, Leadgitarrist von Metallica, einer der erfolgreichsten Rock-Bands weltweit, sieht Radio als einziges überlebendes Massenmedium in der Musikbranche. In einem Interview mit dem deutschen Rocksender-Network aus RADIO 21 und Rockland Radio sagte Hammett: „Radio ist der Hauptverbreiter für beliebte Musik und sendet unterschiedliche Arten von Musik aus.“ Daneben sähe er Radio als einen Informationskanal, der ihn über neue Bands und Alben informiert. Radio sei wichtig, da es Musik einfach so abspiele, ohne, dass man einen großen Aufwand habe und seine persönlichen Daten zur Verfügung stellen müsse. Dies sei aber bei den Sreaming-Diensten im Internet der Fall, so der Leadgitarrist.
Das Deutsche Städte-Network aus RADIO 21 und Rockland Radio hat sich in den letzten Jahren zu einem der am stärksten wachsenden Radio-Networks entwickelt. Es erreicht in 30 Städten in Norddeutschland, Rheinland-Pfalz, Teilen Hessens und Baden-Württembergs insgesamt 1,8 Millionen Menschen.

Deutsches Städte-Network schickt Radiogewinner im Jeep über die Route 66

Hannover, 28.10.2016

Im „Neuen Morgen“ mit Olli Peral hat Mario Theiss aus Wilhelmshaven heute das Abenteuer seines Lebens gewonnen: Einen Trip im offenen Jeep für zwei Personen über die Route 66 inklusive Flug und aller Reisekosten. „Das ist unglaublich. Davon habe ich schon immer geträumt! Ich habe noch nie etwas gewonnen, aber jetzt wird der Traum Realität“, so Mario im Interview mit RADIO 21 und Rockland Radio.

Mario Theiss hatte zuvor bei der „Rockigsten Schnitzeljagd im Radio“ den „Song des Tages“ erkannt und sich so einen Platz im Lostopf gesichert. Um 7:05 Uhr wurde dann heute früh sein Name gezogen. „Ich konnte erst gar nicht glauben, dass der Olli da meinen Namen im Radio genannt hat. Dann habe ich natürlich sofort zum Hörer gegriffen und mich im Studio gemeldet. Danach gab´s kein Halten mehr!“. Nun geht’s für Mario und seine Freundin schon bald los - über die Mother Road, quer durch die USA.

Und das Route 66-Fieber geht weiter: Denn am kommenden Sonntag, den 30. Oktober, präsentiert Olli Peral auf RADIO 21 und Rockland Radio von 10:00 bis 15:30 Uhr die Top 66 – den Soundtrack für die Route 66. „In den letzten Wochen haben unsere Hörer diese Top 66 selbst zusammengestellt. Über unsere Homepage wurden massenweise Vorschläge gemacht, die dann durch unsere Musikredaktion ausgewertet und zur Top 66 gemacht wurden. Alles Songs, die perfekt das Lebensgefühl Route 66 transportieren“, so Olli Peral.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Laura Pape
Medieninformation
Tel.: +49 (0) 511 – 700 204 20
E-Mail: papenospam@radio21.de

Kai Borges verstärkt das Team von RADIO 21 und Rockland Radio

Hannover, 11.10.2016

Als Head of New Business berichtet Kai Borges (41) direkt an den Geschäftsführer Steffen Müller und verantwortet die Vermarktung neuer digitaler Kanäle sowie den Auf- und Ausbau von Sales- und Direktmarketing für die beiden Sender des Deutschen Städte-Networks.
 
Der diplomierte Medienwissenschaftler war bisher in unterschiedlichen Positionen bei der ARD-Werbung SALES & SERVICES und deren Radio-Division AS&S Radio tätig, zuletzt als Leiter Produktmanagement. Zuvor hat er bereits während seines Studiums intensive Erfahrungen in der Medienbranche sowie in der Markt- und Medienforschung gesammelt.
 
Steffen Müller: "Kai Borges ist ein erfahrener Vermarktungsprofi, der mit seiner vielfältigen Expertise im Media-Marketing und in der Marketingkommunikation einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Portfolios und den Markterfolg von RADIO 21 und Rockland Radio leisten wird."
 
In seiner Position wird Kai Borges ab sofort die Geschäftsmodelle des Sendernetworks im Hinblick auf digitale Wertschöpfungsprozesse weiterentwickeln. Das Deutsche Städte-Network aus RADIO 21 und Rockland Radio hat sich in den letzten Jahren zu einem der am stärksten wachsenden Radio-Networks entwickelt. Es erreicht in 30 Städten in Norddeutschland, Rheinland-Pfalz, Teilen Hessens und Baden-Württembergs insgesamt 1,8 Millionen Menschen.

Deutsches Städte-Network wächst auch im Web weiterhin zweistellig

Mainz, 07.09.2016 

Bei der heute veröffentlichten ma IP Audio III konnte das Deutsche Städte-Network aus den Sendern Rockland Radio und RADIO 21 ein weit über dem Durchschnitt liegendes Wachstum erzielen. Mit einem Plus von 16 % kletterte die Zahl der monatlichen Internetsessions auf 1.013.834. Dieser Wert drückt die Zahl der monatlichen Nutzungen der Sender via Webstream aus. Steffen Müller, Geschäftsführender Gesellschafter von Rockland Radio und RADIO 21, freute sich über die erneut gute Entwicklung der Sender im Internet: „Unser Sender-Network ist auf klarem Wachstumskurs. Ob bei dem erneuten Wachstum der IP Audio oder der jüngsten ma-Veröffentlichung, alle Untersuchungen weisen uns ein überproportionales Wachstum aus.“

Rockland Radio und RADIO 21 sind Teil des Deutschen Städte-Networks (DSN), das mit mehr als 1 Millionen Hörern pro Tag in Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und Teilen Hessens und Baden-Württembergs verbreitet wird.  

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: 

Laura Pape

Medieninformation

Tel.: +49 (0) 6131 – 27 78 20

E-Mail: pape@rockland.de

Rockland Radio mit stärkstem Hörerwachstum in Rheinland-Pfalz

Mainz, 19.07.2016
 
Bei der am 19. Juli veröffentlichten Media-Analyse 2016 konnte Rockland Radio den prozentual höchsten Hörerzuwachs in Rheinland-Pfalz erreichen. Rockland Radio gewinnt 25 % mehr Hörer, während alle anderen Sender in Rheinland-Pfalz Hörerverluste zu verzeichnen haben. Mit 1,8 Millionen Hörern sind wir weiterhin Deutschlands erfolgreichstes Rock-Network. Rockland Radio-Geschäftsführer Steffen Müller kommentiert das Ergebnis: „Es freut mich sehr, dass wir in enger werdenden Märkten mit einem innovativen Programmkonzept im Gegensatz zum Markttrend weiterhin an Hörern gewinnen können.“
 
Wir haben in den letzten 4 Jahren ein stabiles Programm für Rock-Fans im Markt etabliert und können unseren Werbekunden eine qualitative Hörerschaft anbieten, die eine starke emotionale Bindung an ihren Sender hat.
 
Wir werden in den kommenden Jahren weitere Innovationen wie das Rockland Radio TV in den Markt bringen und blicken mit viel Zuversicht in die Hörfunkzukunft.
 
Rockland Radio ist ein Privatsender und der südwestdeutsche Teil des Deutschen Städte-Networks, das mit RADIO 21 im Norden ebenfalls in den letzten drei Jahren durch ein erhebliches Wachstum gegen den allgemeinen Trend aufgefallen ist.

Das ganze Rockland Radio-Team freut sich über 25 % mehr Hörer in der heutigen Media-Analyse und dankt seinen Hörern für die starke Unterstützung.

Mainzer OB fordert von den Ländern Weiterreichung der Bundesmittel für Integration an die Kommunen

Mainz, 12.07.2016

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling hat an die Länder appelliert, die den Ländern vom Bund zugesagten Mittel für die Integration direkt an die Kommunen durchzureichen. In einem Interview mit dem rheinland-pfälzischen Privatsender Rockland Radio bezweifelte Ebling, dass die Gelder dort ankämen, wo die Arbeit gemacht werde.  Weder die Länder, noch der Bund machten „tatsächliche Integrationsarbeit“.  Diese Arbeit im Zusammenwirken mit den Flüchtlingen, im Alltag, in den Vereinen, fände immer auf kommunaler Ebene statt. Programmideen außerhalb der Kommunen, so Ebling weiter, seien hinfällig, Integration entscheide sich vor Ort.

Deshalb stellt der Mainzer Oberbürgermeister an die Länder die Forderung, dass das, was der Bund an Unterstützung für die Integration der vielen Flüchtlinge zu Verfügung stellt, an die Kommunen weitergeleitet werde. Michael Ebling wörtlich: „Wir wissen, wie  Integration geht, wir machen das jeden Tag, wir können das erfolgreich gestalten und von unserer Ebene hängt auch der Erfolg der Integrationspolitik ab".  Erst, wenn die Kommunen mit dem nötigen Geld ausgestattet würden, könne die Integration gelingen. Gelinge sie dort nicht, dann gehe sie in ganz Deutschland schief, so Ebling, der auch Vorsitzender des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) ist.

Bund und Länder  hatten sich in der vergangenen Woche nach monatelanger  Diskussionen über das geplante Integrationsgesetz darauf verständigt, dass bis 2018 die Länder mit zusätzlichen sieben Milliarden Euro für die Integration von Flüchtlingen unterstützt werden.

Radio erobert den Bildschirm - Startschuss für erstes 24-Stunden-Radio-Fernsehen in Deutschland

Das Sendernetwork aus RADIO 21 und Rockland Radio startet "Radio zum Sehen". Den Startschuss für "RADIO 21 TV" und "Rockland TV" gibt Geschäftsführer Steffen Müller selbst auf dem Radio Advertising Summit, dem Entscheidergipfel der Werbe- und Radiowirtschaft, am 14. April in Düsseldorf. Das neue Projekt strahlt zusätzlich zu dem Audiosignal des Senders ein Videoprogramm aus, das die im Radio laufenden Songs durch die entsprechenden Musikvideos ersetzt, Moderatoren mit Studio-Kameras ins Bild setzt und zu Nachrichten, Wetter- und Verkehrsservice spezielle Bildmotive anbietet. Mit dem Radio TV verfolgt RADIO 21- und Rockland Radio-Geschäftsführer Steffen Müller das Ziel, mit den Radio-Programmen auch auf Fernsehschirmen, Computern und Tablets mit einem Video-Angebot präsent zu sein.
"In einer Welt, die immer mehr mit feststehenden oder mobilen Displays zugepflastert wird, wird es für Radio immer wichtiger, auch ein artgerechtes Angebot für diese Verbreitungswege bieten zu können", erläutert Müller die Intension. Es gehe nicht darum, aus Radio Fernsehen zu machen, sondern mit einem bebilderten Radio auch auf Displays präsent sein zu können. Die auf diesem Wege immer häufiger transportierten Fernsehprogramme werden Radio-Angeboten immer vergleichbarer, da die Inhaltsvermittlung sehr stark audio-getragen ist. Dies sei bei Talkshows, Musikshows und Realitysoaps schon heute der Fall.


"Wir starten am 14. April mit einem Testbetrieb, der nach vier bis sechs Wochen in ein Vollprogramm mündet. In den nächsten zwei Jahren werden wir das Radio TV konsequent entwickeln und dabei auch der nationalen Werbewirtschaft anbieten, neben dem Audio-Spot im Hörfunkprogramm die TV-Spots im Videostream auszuspielen", erklärt Müller.
 
RADIO 21 und Rockland Radio sind Teil des Deutschen Städtenetworks (DSN), das mit mehr als 1 Millionen Hörern pro Tag in Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und Teilen Hessens und Baden-Württembergs verbreitet wird.

Imagefilm Visual Radio

Geschäftsführer Steffen Müller im Interview:

RADIO 21 und Rockland Radio starten ein Fernsehprogramm zum Radiosender. Worum geht es da genau?
 
Steffen Müller: Wir wollen keinen Fernsehsender ins Leben rufen, sondern ein Radioprogramm  visualisieren.  Optisch ist für die Zuschauer am Ende kein großer Unterschied festzustellen, der strategische Ansatz ist aber ein ganz anderer.
 
Was bieten RADIO 21 und Rockland TV?
 
Steffen Müller: Das neue Programm strahlt zusätzlich zu dem Audio-Signal des Senders ein Videoprogramm aus, das die im Radio laufenden Songs zeitgleich durch entsprechende Musikvideos ersetzt, die Moderatoren mit Studio-Kameras ins Bild setzt und zu Nachrichten, Wetter- und Verkehrsservice spezielle darauf abgestimmte Bildmotive anbietet.
 
Gilt das auch für Werbung?
 
Steffen Müller: Auch für die Hörfunkwerbung gilt dies. Dabei werden die nationalen Werber die Möglichkeit haben, ihre Hörfunkspots im TV-Stream mit Videospots zu ergänzen. Auch für die regionale Werbewirtschaft wird es interessant sein, die Audio-Spots durch Video-Spots zu ersetzen.
 
Was bezwecken Sie mit diesem innovativen Angebot?
 
Steffen Müller: In einer Welt, die immer mehr mit stationären und mobilen Displays zugepflastert wird, ist es für Radio immer wichtiger, auch ein Angebot für die neue Display-Welt bieten zu können.
 
Das heißt, Sie wollen mit dem Radio TV auf diesen Displays präsent sein?
 
Steffen Müller: Genau darum geht es. Die Zahl der Bildschirme nimmt Jahr für Jahr zu. Im Jahr 2015 sind in Deutschland an Bildschirmen, d.h. an Tablet-Computern, Notebooks, Flatscreen-TV und Smartphones, knapp 50 Millionen Geräte verwendet worden. Seit 2012 wurden damit über 180 Millionen Geräte abgesetzt. In den meisten Haushalten stehen heute 2 und mehr TV-Schirme, 2 Computer-Schirme und dazu Smartphone und Tablet.
 
Denken Sie auch an den Outdoor-Bereich?
 
Steffen Müller: Richtig, auch in der Öffentlichkeit halten die Bildschirme immer stärker Einzug: Ob in Geschäften und Stores, zur Ausstrahlung von Digital-Signage-Angeboten, auf Flughäfen oder Bahn- und U-Bahn-Höfen oder als Digital-Multimedia-Billboard-Bewegtbilder werden diese durch den Ausbau der technischen Infrastruktur allpräsent.
 
Das schaffte bis dato als lineares Medium nur Radio.
 
Steffen Müller: Richtig, bis vor 10 Jahren war Radio als mobiles Medium mit einer Alleinstellung verwöhnt. Bei dem Wettbewerb, was zukünftig auf die Displays kommt, wollen wir mitmischen.
 
Wird aber die Schlacht um diese neue Display-Welt nicht von nicht-linearen Angeboten gewonnen?
 
Steffen Müller: Das ist für den klassischen TV-Bereich richtig. Radio, und damit unser Radio-TV, ist zwar ein lineares Programm, kommt aber nicht-linearen Angeboten sehr nahe, dadurch, dass die ganze Machart eines Radioprogramms darauf ausgerichtet ist, seine Kraft zu entfalten, obwohl der Hörer nicht seine ganze Aufmerksamkeit dem Programm widmet. Wenn er etwas im Programm hört, was ihn besonders interessiert, spitzt er sozusagen die Ohren und hört aufmerksamer hin.
 
Und wie bekommen Sie die Hörer zum Hinsehen?
 
Steffen Müller: Der Radiosender hat durch seinen Live-Charakter immer die Möglichkeit, einen Impuls zum Hinsehen auf das Bild zu setzen. Ob durch die Anmoderation des DJs beispielsweise, dass der nächste Song auch ein grandioses Musikvideo hervorgebracht hat, oder eine Nachrichten-Meldung. Auch die Ankündigung, dass ein Topstar im Studio zu Gast ist - es gibt unzählige Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit auf den Bildschirm zu lenken, egal wo sie platziert sind, in Bahnhöfen, Zuhause, in Kaufhäusern, Clubs, Büros oder auf dem Smartphone.
 
Worin sehen Sie den Erfolgsfaktor in diesem Projekt?
 
Steffen Müller: Anders, als klassisches TV, bleibt Radio weiterhin auch als lineares Medium erfolgreich. Beide Medien sind in Ihrem Nutzungsverhalten nicht vergleichbar. TV verlangt die Zuwendung der besonderen Aufmerksamkeit, um sich einen Film, Serie oder  TV-Dokumentation anzusehen. Die in einem linearen TV-Programm durch die Programmplanung vorgegebenen zeitlichen Vorgaben, denen sich der Zuschauer unterwerfen muss, führen zu einem rapiden Markverlust. Das Publikum entscheidet sich immer öfter dafür, selbst den Zeitpunkt zu bestimmen, wann ein Film angesehen werden soll.
 
Warum ist Radio dem Fernsehen gegenüber im Vorteil?
 
Steffen Müller: Radio bietet dem Hörer die Möglichkeit, während der Nutzung seinen Tätigkeiten, ob im Beruf, beim Sport oder im Auto, nachzugehen. Er braucht seine Aktivitäten nicht für den Medienkonsum zu unterbrechen. Wir befinden uns in einer immer geschäftiger werdenden Welt, wo insbesondere für die aktiven Kräfte einer Gesellschaft die für Medienkonsum zur Verfügung stehende Zeit immer weniger wird. Deshalb hat das Radio TV auch als lineares Medien-Produkt - anders als TV - eine Chance.
 
Profitiert auch die Musikindustrie von diesem Konzept?
 
Steffen Müller: Auch für die Musikindustrie bietet das Konzept Chancen. Nicht nur, weil es eine weitere interessante Verwertungsmöglichkeit Ihrer Musikvideos gibt, sondern auch, weil Musikvideos an einen Nutzerkreis transportiert werden, der sich traditionell weder damit beschäftigt hat, Musikvideos  zu streamen oder zu downloaden, noch sich über längere Strecken vors Musikfernsehen zu setzen. Wir bieten ihm die Chance, hinzusehen, wenn er mehr als den Ton will.
 
Wird diese Strategie die Herstellung des Radioprogramms und das Verhalten der Radio-Moderatoren verändern?
 
Steffen Müller: Nein. Wir sind und bleiben Radio, das man mit dieser Methode allerdings nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Die Musik, die Moderationen, die Jingles und alles, was das Radioprogramm ausmacht, werden nach den strategischen Notwendigkeiten des Radiomarktes entwickelt. Wir haben aber in Testversuchen festgestellt, dass dabei trotzdem für den TV-Bereich ein attraktives Produkt herauskommt. Ich bin sicher, dass unserem Beispiel noch viele Radiosender folgen werden. Dies ist eine Innovation für Radio, die sich durchsetzen wird und Radio „fresh money“ beschert.

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