Mehr Geld im Monat: Beliebte Studentenjobs im Überblick

Ob BAföG-Empfänger oder Student mit familiärer Unterstützung: Das Geld für Lebenshaltungskosten und zusätzliche Ausgaben für einen Monat wird fast immer knapp.

An Sparen ist bei den wenigsten Studenten zu denken. Abhilfe schafft ein Studentenjob. Idealerweise füllt dieser nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern erweitert den eigenen Horizont.

Die Klassiker: Studentenjobs, die jede Generation kennt

Spätestens mit der Einführung des Mindestlohns sind klassische Nebentätigkeiten wieder interessanter. Wurden Studenten zuvor gern mit einem Minimallohn abgespeist, verlassen sie sich nun auf die gesetzliche Regelung. Das gilt vor allem im Gastronomie-Gewerbe. Klassisches Kellnern oder Bartending gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Studentenjobs. Die Arbeitszeiten am Nachmittag oder Abend kollidieren nur selten mit den Vorlesungszeiten. Und dank flexibler Arbeitspläne bleibt genug Freiraum, um den eigenen Interessen oder Pflichten nachzukommen.

Allerdings sollten sich Studenten im Klaren darüber sein, dass Kellnern eine Profession ist. Überblick im großen Stress, Ruhe bewahren in lauten Umgebungen, und entspannter Umgang mit anstrengenden Gästen sind Kernkompetenzen, die eine studentische Hilfskraft mitbringen sollte. Dafür entschädigt der Job nicht nur mit lebensnahen Arbeitszeiten, sondern auch mit Trinkgeld, das je nach Etablissement komplett in die eigene Tasche wandert oder mit den Kollegen hinter der Bar geteilt wird. 

Die Arbeit in Supermärkten gehört ebenfalls zu klassischen Studentenjobs. Dabei gilt es jedoch zu unterscheiden, wo der Student arbeitet. Kassierer sind häufig im Schichtdienst während der Öffnungszeiten im Einsatz. Packer und Lageristen arbeiten meistens, wenn der Supermarkt noch nicht geöffnet ist oder bald schließen wird. Studenten bietet das die Möglichkeit, einen Job zu finden, der zum eigenen Lebensstil passt.

Studenten sollten sich trotz der recht simplen Arbeitsanforderungen nicht überschätzen. Wer Konserven oder Gläser in einem großen Supermarkt einräumt, weiß zum Feierabend, was er in den letzten Stunden leistete. Schwere Arme, Rückenschmerzen und Blasen an den Fingern können zum Alltag werden. Wer sich darin nicht sieht, wirft einen Blick auf den modischen Einzelhandel. Etwas Stilsicherheit vorausgesetzt, sind vor allem Studentinnen als Verkaufsberater und Kassierer in Modeboutiquen gefragt.

Die Exoten: Jobs für extrovertierte Studenten und Outdoor-Arbeiter 

Studenten, die sich eher in einer prominenten Rolle sehen, bewerben sich im Idealfall bei einer Promotion-Firma. Diese Arbeitgeber suchen nach speziellen Typen, die sich nicht davor scheuen, auf Fremde zuzugehen und von einem Produkt zu überzeugen. Promotion bedeutet, den eigenen Charakter mit der Job-Anforderung zu mischen. Wird ein neues Produkt eingeführt, sind Proben zu verteilen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Wird eine Party veranstaltet, ist die Werbetrommel zu drehen und für gute Stimmung zu sorgen. Studenten mit einer Affinität zu Partys, verbinden als Promoter das Nützliche mit dem Angenehmen und verteilen Alkoholika, Zigaretten oder andere Produkte des Nachtlebens.

Etwas zu wild? Kein Problem! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Studentenjob als Pizzafahrer. Mittlerweile ist dafür nicht einmal mehr ein Führerschein vonnöten. Als Fahrradkurier transportieren aktive Studenten Essen und halten sich dabei fit. Da immer mehr Restaurants ohne eigene Liefermöglichkeit auf die Dienste zugreifen, werden engagierte und umweltbewusste Radfahrer in großer Anzahl gesucht. Wer keine Lust auf die Strampelei hat, geht zu einem klassischen Pizzaunternehmen und fährt Essen mit dem Roller oder Auto aus. 

Bei beiden Varianten gilt: Die Arbeit ist extrem abhängig von Kunden und Wetter. Gerade für Fahrradkuriere kann ein nasskalter Regentag mehr bedeuten als einfach nur triefende Klamotten. Wer sich erkältet, verpasst eventuell wichtige Proseminare oder muss Prüfungen schieben.

Packt Studenten das Fernweh, gibt es übrigens noch eine ganz besondere Job-Alternative: den FAZ. Die Abkürzung steht für Flugbegleiter auf Zeit. Als FAZ werden Studenten besonders häufig in den Sommermonaten eingesetzt. Das ist ideal, da viele Studenten die vorlesungsfreie Zeit nutzen, um Geld für die Folgemonate anzuhäufen. Das Anforderungsprofil überschreitet dabei im Übrigen nicht die Qualifikationen eines Standard-Studenten. Deutsch- und Englischkenntnisse, gepflegtes Äußeres und eine ruhige Ausstrahlung sind die Minimalanforderungen. Wer zusätzlich eine weitere Sprache spricht, besitzt gute Chancen, den begehrten Studentenjob zu ergattern.

Die Heimarbeiten: Warum zum Arbeiten in die Ferne schweifen?

Besonders beliebt, aber auch mit ungeahnten Hindernissen verbunden, sind Studentenjobs im Homeoffice. Wer schon einmal selbstständig in den eigenen vier Wänden arbeitete, weiß um die Verlockungen, die der Wohnraum mit sich bringt. Wie bei Hausarbeiten neigen viele Studenten zum Prokrastinieren und schieben den Job vor sich her. Auf einmal erscheinen Nichtigkeiten wichtiger und die Deadline rückt immer näher.

Sind Studenten an einer Arbeit im Homeoffice interessiert, ist die Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen deshalb besonders bedeutend. Die selbstständige Arbeit ohne direkte Kontrolle verlangt nach einem fokussierten Charakter, der Aufgaben zeitnah erledigt und auf Kundenwünsche eingeht. Sind diese Anforderungen jedoch erfüllt, ist das Homeoffice die wohl gemütlichste Möglichkeit, um den studentischen Geldbeutel aufzufüllen.

Als Texter oder Content Creator finden Studenten zahlreiche Online-Portale, die Aufträge zentralisiert bereitstellen. Ein Klick genügt und der Auftrag landet im eigenen Schreibpool. Die Vergütung richtet sich bei den meisten Portalen nach den eigenen Sprachkenntnissen und der Fähigkeit, Texte locker und informativ zu verfassen. Das ist besonders für Journalismus-Studenten und Germanisten interessant. Aber Achtung: Da der Kontakt zum Ursprungs-Auftraggeber auf den meisten Portalen nicht möglich ist, können Optimierungswünsche und entzogene Aufträge für Frustration sorgen.

Keine Lust auf kreatives Schreiben? Glücklicherweise gibt es die Möglichkeit, die eigene Meinung zu barem Geld werden zu lassen. Umfrageportale suchen dauerhaft nach Teilnehmern. Vor allem Marktforschungsinstitute setzen auf die Meinung von freiwilligen Rezipienten. Die Vergütung erfolgt nicht immer monetär. Einige Anbieter setzen stattdessen auf Geschenkgutscheine oder ein Prämiensystem. Hier gilt es abzuwägen, ob Studenten eher auf der Suche nach einer lukrativen Job-Offerte sind oder sich materielle Auszahlung vorstellen.

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