Urlaubsziel USA: Der Westcoast-Städtetrip

Wer wünscht sich nicht, einmal einen Städtetrip durch an der US-Westküste zu machen? Los Angeles, San Francisco und Los Angeles lauten dabei die Städtenamen, und jede von diesen Metropolen hat ihr ganz besonderes Flair. Dieser Artikel gibt Tipps und Tricks, damit der Städtetrip auch hervorragend gelingen kann.

Warum überhaupt diese Städte wählen?

Nun, der Grund ist ganz einfach: Erstens kann man die Reise zwischen den Städten mit dem Zug, Bus oder dem Mietwagen bestreiten. Zweitens handelt es sich um drei legendäre Städte. So ist San Francisco inklusive der Bay Area bis heute die Hochburg des liberalen Geistes und der Hippies und einer der Ursprünge der Homosexuellen-Bewegung, schließlich wirkte hier Harvey Milk.

Los Angeles ist die Stadt, die wie keine andere auf der Welt für Hollywood steht, für Glanz und Glamour, in der aber auch zahllose legendäre Filme wie zum Beispiel Terminator 2 – Tag der Abrechnung spielten. Und zuletzt Las Vegas. Glamour, Lichter und jede Menge Casinos kommen einem da wohl als erstes in den Sinn. Was 3000 v. Chr. mit einem Würfel begann ist heutzutage längst ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Und davon profitiert vor allem Vegas, das Mekka in der langen Geschichte des Glücksspiels

Aber nicht nur die Jetons glitzern – auch die Stadt tut es Tag und Nacht. Und damit nicht genug: Es handelt sich faktisch um eine künstliche Stadt inmitten der Wüste. Allein das macht die Stadt schon so spannend und sehenswert.

Die erste Station – San Francisco

San Francisco hat zunächst einmal den großen Vorteil, dass die Stadt mit etwas über 800.000 Bewohnern noch überschaubar und zudem im Blocksystem gebaut ist. Autofahren macht in San Francisco selbst nicht unbedingt Spaß, schlauer ist es, tatsächlich einfach mal zu Fuß zu gehen, mit den legendären Cable Cars zu fahren oder den Bus zu nehmen.

Wer abseits der Golden Gate Bridge und von Alcatraz etwas weniger klischeebehaftete Orte besuchen will und mal etwas Neues erleben möchte, der dürfte sich im Viertel Haight-Ashbury wohlfühlen. Dieses Viertel war der Mittelpunkt der Flower Power-Bewegung, und in der Gegenwart gibt es noch immer bunte Häuser, den eigentümlichen Geruch von Marihuana und merkwürdige, aber interessante Läden.

Shopping Fans werden vom Union Square begeistert sein, der zahlreiche Shopping-Möglichkeiten zwischen relativ günstigen Shops bis hin zu extrem neuen Boutiquen bietet. Dort sind Optionen für jeden Geldbeutel und für alle Geschmäcker dabei.

Und nicht nur für Freunde des Shopping-Erlebnisses bietet San Francisco genug, denn nicht umsonst gibt es hier noch ein Little Italy und eine Chinatown – beide bieten große kulinarische Genüsse an. In Chinatown könnte es übrigens leicht passieren, dass man vergisst, wo man sich befindet. In Little Italy kann man abends noch ein Glas Wein oder Pasta und Pizza genießen.

Auch das Nachtleben ist ziemlich facettenreich. Wer es eher schick mag, der wird am Financial District und dem Marina-Viertel Gefallen finden, abgefahrener geht es jedoch im SOMA Disctrict zu, wo Ihr Euch locker bis in die frühen Morgenstunden beschäftigen könnt. Alkohol ist in den USA ab 21 – und die Polizisten meistens echte Autoritätspersonen, die Verstöße nicht allzu locker nehmen. Also lieber mal den Ausweis einpacken!

Alcatraz muss natürlich unbedingt sein, macht aber nur Spaß, wenn man weit genug im Voraus bucht. Denn in der Regel sind die Touren mittlerweile monatelang ausgebucht. Kein Wunder, denn sie bieten ein wirklich informatives und reichhaltiges Erlebnis. Es war schließlich DAS Hochsicherheitsgefängnis der USA! Und wer würde nicht gerne wissen, wie Mafiabosse wie zum Beispiel Al Capone ihre Haftstrafen absaßen?

Ein Klassiker ist der Besuch der Golden Gate Bridge. Vormittagsbesucher sind allerdings wesentlich schlauer, denn sie haben die Möglichkeit, die Brücke ohne den berühmten Nebel in San Francisco abzulichten. Es lohnt sich also in diesem Fall, mit den Mietwagen einmal über die Brücke zu fahren und so Kamerapositionen für beide Seiten zu erhaschen.

Los Angeles – mit dem Auto!

In einer so unglaublich ausgedehnten Stadt wie Los Angeles kommt man nicht weit. Denn anders als bei San Francisco handelt es sich hier um eine Metropole im eigentlichen Sinne – fußläufig nicht zu erkunden. Also am besten von San Francisco mit dem Mietwagen herüberfahren und zwischendurch eine Nacht in einem Hotel am Highway verbringen.

Für den völligen Flash beginnt man am besten Downtown L.A. Hier gibt es die berühmten Häuserschluchten. Und dazwischen: Deutlich christlich inspirierte Sakralbauten, Obdachlosenbehausungen, eine Metro, und: Hier kann man sich tatsächlich zu Fuß austoben, was in L.A. doch eher selten der Fall ist. Braucht man erst mal eine kurze Erholung von dem Schock, geht man am besten an einen der zweifelsohne schönen Strände. Dort gibt es zahlreiche Kuriositäten, egal ob Strandschönheiten, aufgepumpte Bodybuilder, Skater, die ihre Tricks zeigen, Sonnengöttinnen und Sonnengötter – Schaulustige werden hier genauso fündig wie Badenixen. Interessanterweise haben dabei alle Küstenabschnitte ihren eigenen Reiz, Santa Monica genauso wie Venice Beach oder Malibu.

Jetzt aber ab nach Hollywood. Man hat schon fast keine Lust mehr, hinzufahren, weil es so klischeebeladen ist, aber am Ende ist man doch begeistert. Einmal den Walk of Fame besuchen, um sich die 25.000 Sterne anzuschauen und vielleicht den eigenen Lieblingsstar zu entdecken. Das gewaltige TCL Chinese Theatre sollte man sich übrigens unbedingt auch einmal anschauen. Es handelt sich um ein riesiges, mit asiatisch verzierten Motiven Kino, in dem auch heute noch zahlreiche Filme ihre Premiere haben.

Eine Partynacht in Los Angeles ist übrigens auf jeden Fall eine Pflichtveranstaltung – denn das Feiern gehen ist hier nicht gerade schwer und für alle Vorlieben ist etwas dabei.

Las Vegas – Wüstenschönheit

Kommt man zum ersten Mal nach Las Vegas, kann man sich schnell völlig überfordert vorkommen. Denn insbesondere bei Nacht hat man das Gefühl, man sei in einem völlig überdimensionierten Vergnügungspark angekommen, der überall blinkt und leuchtet. Und das mitten in der Wüste!

Damit man nicht völlig aus den Latschen gehauen wird, sollte man Las Vegas erst einmal zu Fuß erkunden. Verlaufen wird man sich im Zweifel öfter mal, das ist fast garantiert. Und das nicht nur in der Stadt, sondern auch in den einzelnen Hotels. Es gibt ja genug, und fast alle bieten Schaulustigen Sehenswürdigkeiten, mit denen sie um die Aufmerksamkeit der Touristen und natürlich auch um ihr Geld buhlen, denn viele der Hotels haben integrierte Kasinos. Das größte Hotel am Strip ist übrigens das sogenannte Venetian Hotel, das in der Tat versucht hat, Venedig zu imitieren – wie gesagt, man kommt sich in dieser Stadt vor wie auf Drogen, auch wenn man nicht wie in „Fear and Loathing in Las Vegas“ tatsächlich alles Mögliche intus hat. Neben zahlreichen Wellnessmöglichkeiten, die man dort wahrnehmen kann, ist es sogar denkbar, sich mit einer Gondel herumfahren zu lassen. Allerdings, wie bei den meisten Freizeitangeboten in Las Vegas, wird man wirklich gewachsene Kultur vermissen.

Aber immerhin gibt es viel an nachgebauter Kultur aus Europa! Während im Mirage Hotel Siegfried und Roy jahrelang aufgetreten sind, hat das Bellagio die berühmten Wasserspiele, im Caesars Palace (einem Klassiker) verläuft man sich hingegen ständig.

Das Paris Las Vegas ist etwas ganz Besonderes, denn in einem Anflug von Größenwahn, der für Las Vegas typisch ist, hat man sich entschieden, den Eiffelturm nachzubauen. Und nicht genug damit: Von dort oben kann man einen Blick auf das künstliche Eldorado werfen. So auch die Skyline von New York – Moment! Müsste die nicht tausende Kilometer weit östlich liegen? Nein. Stattdessen hat man in Vegas einfach die Skyline von New York nachgebaut. Einen Abstecher ist auch die Stratosphere Las Vegas – wieder hat man einen atemberauenden Ausblick auf die Stadt, sogar 360 Grad. Besonders mutige Gestalten können vom hundertachten Stock auf per Skyjump in die Tiefe stürzen, aber sicher wieder auf dem Dach ankommen. Schwindelfreiheit sollte man dazu allerdings schon mitbringen.

Auf ein Auto sollte man innerhalb von Las Vegas tunlichst verzichten, denn der Verkehr kann durchaus chaotisch werden. Und innerhalb einer so großen Stadt sollte man lieber nicht den Überblick verlieren, sondern sich lieber mit Taxis herumkutschieren lassen. Im Gegensatz zu Deutschland haben die Amerikaner den praktischen Bringservice „Uber“ schließlich auch nicht verboten. Falls man mal von dem audiovisuellen Overkill die Nase voll hat und etwas Ruhe möchte, ist man an einem der zahlreichen Pools der Hotels bestens aufgehoben. Versichert man den Angestellten, dass man auch noch eine Runde an den Tischen zocken will, wird man meistens auch in Frieden gelassen – ob das dann stimmt oder nicht, sei einmal dahingestellt.

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